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Neuausschreibung Klinische Psychologie?

Nachdem sich in Vorverhandlungen abzeichnete, dass wir die Wünsche des Dritten auf unserer Liste Klinische Psychologie, Prof. Alfons Hamm aus Greifswald, nicht würden befriedigen können, hat das Rektorat die Verhandlungen abgebrochen und damit den Weg für eine Neuausschreibung frei gemacht. Auf der heutigen Fakultätssitzung soll darüber bereits entschieden werden.

Nachtrag: Nach der Absage von Herrn Hamm in Giessen im August 2006 ist nun doch noch eine Verhandlungsrunde in Heidelberg vorgesehen, die im Herbst stattfinden soll.

{ 4 } Comments

  1. Johannes M. | July 26, 2006 at 10:37 | Permalink

    Lieber Herr Funke,
    ich verfolge das ganze Dilemma um die unbesetzten Lehrstühle schon seit langem, hatte auch schon die Gelegenheit Frau Pauen bzw Herrn Amelang selbst zu ihrer Meinung zu befragen.
    Aber was ich mich immernoch frage, sind die Angebote unseres Instituts wirklich so schlecht, dass es nicht gelingt gute Damen und Herren an sich zu binden?
    Ich meine offensichtlich spielten ja bei dem Spinathangebot private Gründe eine massive Rolle. Ich will mich hier auch nicht Spekulationen hingeben, nur steht das Institut wirklich so schlecht im “Kampf um die Köpfe” da? Anderen Universitäten gelingt es vielleicht besser?

  2. JoFu | July 27, 2006 at 9:17 | Permalink

    Lieber Johannes M.,

    Berufungsverfahren stellen immer eine komplexe Gemengelage (ein komplexes Problem) dar - was wir hier erleben, ist u.a. Konsequenz der neuen Besoldungsordnung W3, die zum einen die Gehälter deutlich abgesenkt und zum anderen die Entscheidung über die Besoldung in die Hand des Rektors gelegt hat. Siehe auch diesen Link

    Aber wir werden nicht lockerlassen im Wettbewerb um die besten Köpfe! Im Vergleich zu anderen Instituten stehen wir immer noch sehr gut da!

  3. Anonymous | September 30, 2006 at 11:21 | Permalink

    Lieber Herr Funke,

    seit einiger Zeit bereits verfolge ich das Verfahren um die Nachfolge von Herrn Bastine mit großer Sorge! In der Vergangenheit gehörte das PI Heidelberg immer zur Spitzengruppe und hatte einen Ausnahmeruf für Psychologie im Allgemeinen und klinische Psychologie im Besonderen. Doch nun sieht es plötzlich so aus, als sei es nicht mehr möglich, Spitzenleute wie Herrn Bastine gleichwertig zu ersetzen, da man offensichtlich die Wunschkandidaten nicht mehr dazu bewegen kann, nach Heidelberg zu kommen (weshalb auch immer). Was bedeutet das für die Zukunft? Wird sich das Institut bald mit der Mittelmäßigkeit zufrieden geben müssen oder gibt es noch Anlass zur Hoffnung? Werden die Studentinnen und Studenten auch in Zukunft in den Genuss kommen, von den Besten lernen zu dürfen oder fällt die Ausnahmequalität der psychologischen Ausbildung und Forschung in Heidelberg dem Sparhammer zum Opfer? Florian N.

  4. JoFu | September 30, 2006 at 11:32 | Permalink

    Lieber Florian N.,

    ich verstehe Ihre Besorgnis und wiederhole nochmal, was ich schon auf die Bemerkung von Johannes M. geschrieben habe: Wir tun unser Bestes, aber die Randbedingungen haben sich ungünstig verändert. Dennoch ist das kein Grund zur Panik - wir werden jemanden finden! Wenn uns Alfons Hamm ebenfalls eine Absage geben wird, werden wir aus dem Kreis junger Privatdozenten eine engagierte Person wählen - so wie Reiner Bastine ja auch vor 30 Jahren ein aufsteigender Stern war, der damals noch nicht den Namen hatte wie zum Zeitpunkt seiner Emeritierung.

    Ich freue mich über Ihre Besorgnis und hoffe zugleich, dass wir keinen Grund dazu haben müssen. Heidelberg wird auch in Zukunft in Sachen Klinische Psychologie eine allererste Adresse sein - davon bin ich überzeugt!

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