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Rufe, Rufe, Rufe!

Gleich drei Rufe (in der Welt der Akademia ein ganz wichtiges Ereignis!) haben Mitglieder des Instituts in den vergangenen Wochen ereilt:

  • Prof. Dr. Birgit Spinath hat einen Ruf an die Uni Dortmund erhalten und ist in Verhandlungen eingetreten.
  • PD Dr. Birgit Elsner hat einen Ruf an die Uni Postdam erhalten und zum 1.4.08 angenommen.
  • PD Dr. Henning Plessner hat einen Ruf an die Uni Leipzig erhalten und zum 1.4.08 angenommen.

Herzlichen Glückwunsch zunächst einmal! Natürlich freuen wir uns, dass andere Institute unser Personal super finden und es gerne selbst haben möchten! Bei PrivatdozentInnen ist das Teil einer erfolgreichen Karriere, die nach langen Jahren abhängiger und befristeter Beschäftigung in den Zustand dauerhafter Eigenständigkeit versetzt werden. (Ich weiss, dass in manchen Bundesländern Erstrufe befristet vergeben werden - aber unser inzwischen emeritierter Verfassungsrechtler Reinhard Mußgnug hat in einem Gutachten festgestellt, dass diese Befristung unwirksam sei und man gegebenenfalls guten Gewissens dagegen klagen könne).

Während also die Rufe an Birgit Elsner und Henning Plessner gar nicht aufzuhalten sind und wir die beiden zwar mit Wehmut, aber doch großer Freude über ihren Erfolg ziehen lassen müssen, schwingt bei Kollegin Birgit Spinath neben der Freude über die externe Anerkennung natürlich Sorge über ihr mögliches Weggehen mit. Ich hoffe sehr, dass es dem Institut und der Universität gelingen wird, eine so engagierte Kollegin hierzubehalten - Ihre Bemühung etwa um die pädagogische Grundausbildung der Lehramtskandidaten ist ja nicht für unser Institut wichtig, sondern für die Lehramtsausbildung der gesamten Universität! Gerade angesichts der schwierigen Verhältnisse am Institut für Bildungswissenschaften wäre ein Störung der pädagogischen Ausbildung der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringen könnte.

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