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Coaching für den Professor?

Braucht man als Professor wirklich Coaching? Ist das nicht was für Manager, die kurz vor dem Burnout stehen und nicht mehr wissen, wie sie ihre Angelegenheiten geregelt bekommen? Ich habe gestern mein allererstes Coaching erhalten - und es war gut! Ein Nachdenken über das, was mir wichtig ist; eine Reflexion über das, was ich denke, und das, was ich fühle; ein Nachdenken über das Tempo, mit dem die Dinge in meiner Umgebung ablaufen und das ich natürlich steuern kann: nicht erst seit meinem Radunfall beschäftigen mich diese Dinge. Und die wichtige Frage: Welche Prioritäten setze ich?

Mein erstes Coaching war ein Zufallsprodukt (Claudia: danke, dass ich bei Deiner Blog-Parade diesen Preis gewonnen habe! Mein Beitrag über Coaching hat sich dann wohl doch gelohnt!) - und zufällig hatte ich mit Petra Schuseil die Expertin zum Thema “Lebenstempo” vor mir, die mich mit mir konfrontierte - die Fragen stellte, die ich mir so nie gestellt hätte; die keine Antworten gab, sondern mich antworten ließ; die mich mit mir selbst konfrontierte. Sehr professionell! Ist schon gut, wenn man zum Nachdenken gebracht wird! Ich nehme meine etwas abschätzige Bemerkung in meinem früheren Blog-Beitrag zum Coaching über den “gekauften Freund” hiermit wieder zurück - die neutrale Außenperspektive hat einen Wert in sich!

Ab morgen alles anders? Vielleicht! Liebe Petra: ja, da haben Sie bei mir was angestossen! Es gibt auch im Leben eines Professors Momente, die man nicht so schnell vergisst - ich erinnere nur an eine Ihrer Übungen, die mir schwerfiel, aber die - deswegen - sehr lehrreich für mich war. Und auch manche Metaphern, die Sie verwendet haben, finde ich sehr hilfreich! Ich erinnere mich an einen Aufsatz, wo ich Metaphern als Pfeffer und Salz in der Kreativitätssuppe bezeichnet habe - ich glaube, ich mag Metaphern! Geben Sie mir ruhig noch mehr davon!

Coaching für den Professor? Aber ja doch! Mal sehen, was ab heute alles anders wird! Und, liebe Frau Schuseil: ich freue mich schon auf das nächste Coaching! Gute Erfahrungen sollte man zu replizieren versuchen!

PS: siehe auch den Kommentar zu diesem Blog-Beitrag von Claudia Frey unter  http://claudiafreycoachingblog.blogspot.com/2009/08/coaching-macht-sinn.html

{ 1 } Comments

  1. Petra Schuseil | August 7, 2009 at 4:39 | Permalink

    Lieber Herr Professor, wenn es um Metaphern geht, da passen wir gut zusammen … zum “Salz in der Suppe” habe ich erst vor wenigen Tagen in meinem http://www.lebenstempo-blog.de philosophiert. Ich freue mich sehr über Ihr Feedback und Ihre Resonanz, die mein Herz höher hüpfen lässt … Und schreibe nur: Das nächste Mal mit den richtigen Schuhen dann zum Philosophenweg. Herzliche Grüße aus dem sonnigen Frankfurt.

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