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DFG-Projekt “Geographische Systemkompetenz” bewilligt

Gemeinsam mit dem Geographie-Didaktiker Prof. Dr. Alexander Siegmund freue ich mich über die Bewilligung eines DFG-Projekts zur Geographischen Systemkompetenz, das im Rahmen des DFG-Schwerpunktprogramms “Kompetenzmodelle …” angesiedelt wird (siehe meinen früheren Blog-Eintrag http://f20.blog.uni-heidelberg.de/2007/07/05/zwei-neue-projekte-bewilligt/). Für die nächsten beiden Jahre werden wir folgenden Fragen nachgehen (Auszug aus dem Antrag):

Die geographische Systemkompetenz (GSK) von Jugendlichen ist ungeachtet ihrer hohen gesellschaftlichen, individuellen und daher auch fachdidaktischen Bedeutung bisherigen Studien zufolge mangelhaft. Zur Förderung der GSK werden in der Literatur verschiedene Wege vorgeschlagen, ohne dass deren Wirksamkeit – und damit deren Beitrag zur Verbesserung des Unterrichts –bisher hinreichend belegt werden könnten. Die Forschung zur Verbesserung der GSK wird zurzeit jedoch durch das Fehlen adäquater Messinstrumente behindert. Die erste Projektphase zielt deshalb auf die theoriegeleitete Entwicklung eines messtheoretisch fundierten und geographiedidaktisch begründeten GSK-Messinstruments, dessen psychometrische Absicherung innerhalb probabilistischer Messmodelle und die dadurch mögliche Überprüfung eines Kompetenzmodells der GSK. In der zweiten Projektphase soll die konkrete Überprüfung der Veränderung der GSK vor und nach einer Intervention im Mittelpunkt stehen, einschließlich der sich daraus ergebenden Optimierungsmöglichkeiten für das Messinstrument selbst.

Ich freue mich auf die interdisziplinäre Kooperation zwischen Geographie und Psychologie. Außerdem freue ich mich, immer noch mit einem Bein (dem Spiel-B.) im SPP “Kompetenzmodelle” vertreten zu sein, nachdem der Verlängerungsantrag unseres MicroDYN-Vorhabens - wie ich finde: zu Unrecht! - abgeschmettert wurde (siehe einen meiner vorherigen vorangehenden Blog-Einträge).

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