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Wasserschaden

Wasserschaden vor HS 2

Wasserschaden vor HS 2

Wir gehen gerade in die Endphase unseres Bauvorhabens “Fahrstuhl Hintergebäude” - Mitte Juli soll alles fertig sein. Auch die Aussenanlagen werden schon wieder in Form gebracht, auf Vorschlag der Fachschaft werden weitere hölzerne Sitzgarnituren für den Innenhof bestellt (die ästhetisch schöneren Sitzmöbel, die uns Frau Christmann vorgeschlagen hatte, sind leider vier Mal so teuer wie der gesamte finanzielle Verfügungsrahmen). Also alles in guter Ordnung.

Nun ist ein kleiner Zwischenfall eingetreten: Der Wasserkreislauf für die Klimaanlage in HS 2 (ja, man glaubt es fast nicht: da haben wir eine Klimaanlage!) ist wegen einer Verstopfung geplatzt und ausgelaufenes Wasser ist in die Gipsplatten der abgehängten Decke des Vorraums zu HS 2 gedrungen. Vollgesogen mit Wasser drohen die nun herabzustürzen. Ist wohl besser, im Moment nicht dort entlangzulaufen…

Aus der Mail von unserem Kustos, Dr. Schahn: “die Ursache des Wasserschadens vor dem Hörsaal 2 ist ein geplatztes Rohr der Frischwasserzuführung für die Klimaanlage. Dort lief wohl über Tage Wasser aus und hat die Decke völlig durchfeuchtet. Auch die Elektrik des Hörsaals ist in Mitleidenschaft gezogen. Es muss nun zunächst das Wasser beseitigt und die durchfeuchtete Decke des Vorraums abgebrochen und neu aufgebaut werden. Die Dauer der Arbeiten hängt vom Ausmaß der Schäden ab und ist noch nicht vorhersagbar.”

Was das Foto noch zeigt (anklicken zum Vergrößern): man erkennt den Adhocismus der Problemlösung an den herangezogenen Hilfsmitteln, die in großer Hektik dazu dienen sollten, die Wasserläufe etwas aufzufangen bzw. den Durchgang zu versperren. Intelligenter Werkzeuggebrauch, oder? Bei Katastrophen (wie dieser kleinen hier) muss man improvisieren und Kreativität zeigen. Ein “quick fix”: hier ist das angemessen - bei anderen Problemen brauchen wir nicht schnelle, sondern nachhaltige Lösungen!

Und gut, dass uns die derzeitigen Aussentemperaturen von >35 Grad helfen werden, zu einer schnellen Trocknung zu kommen. Erst dann wird man eine genaue Schadensanalyse vornehmen können. Auch hier nochmal unser Kustos: es ist “… wahrscheinlich, dass die Klimaanlage (Kühlung) nicht wieder in Betrieb genommen werden kann. Die Frischluftzufuhr wird schon wieder hergestellt werden können, aber dann wird eben die angesaugte Luft so warm sein wie die Außenluft. Wenn der Hörsaal im Juli sowieso nicht benutzbar ist, ist das aber im WS kein Problem mehr, sondern erst im nächsten Sommer. Vielleicht beschleunigt die Sache die ohnehin mittelfristig vorgesehene Renovierung des Hörsaals etwas.” Das wäre zu wünschen!

NACHTRAG 6.7.15: In einer neuerlichen Mail des Kustos heisst es nun: “Der Schaden vor dem Hörsaal 2 wird bis Ende der Woche repariert sein; damit können ab dem 13.7. wieder Veranstaltungen dort stattfinden. Es war übrigens ein Schaden beim Abwasser, nicht bei der Klimaanlage, was bedeutet, dass diese nicht außer Betrieb genommen werden muss.” Uff! Glück im Unglück gehabt!

NACHTRAG zum NACHTRAG 7.7.15: Zu früh gefreut, schreibt doch der Kustos heute: ” Obwohl unbeschädigt, ist die Klima-Anlage in HS 2 nun auf Dauer stillgelegt, da bei der ganzen Sache aufgefallen ist, dass sie eigentlich schon lange nicht mehr zulässig ist (sie funktioniert mit Frischwasser). Bis zu einer Renovierung des Hörsaals in vielleicht ein bis drei Jahren (vor 2017 ist wohl unrealistisch) wird es also dort keine Kühlungsmöglichkeit mehr geben.”